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vorgetragen
zur Jahreshauptversammlung am 26. Januar 2012
Guten
Tag liebe Gäste und Chormitglieder.
Ja,
hier stehe ich nun schon wieder
um
zu berichten – gedichtet - doch wahr,
über
die Geschehnisse im vergangenen Jahr.
Wir
alle wussten und planten es ein,
das
wird ein harter Jahresbeginn sein.
Statt
im November ein Konzert zu bringen,
wollten
wir diesmal in der Fastenzeit singen.
Da
blieb nicht viel Zeit, da mussten wir ran,
es
war schön und schwierig – so dann und wann.
Doch
wir haben uns tapfer durchgebissen
und
dann ist auch der Knoten gerissen,
es
ging voran, und wir probten erfreut
den
Psalm zweiundvierzig: „Wie der Hirsch
schreit...“
Der
Projektchor hat uns im Konzert unterstützt.
Und
hat dem Gesamtwerk ganz sicher genützt.
Gabriel
Fauré’s Requiem – anrührend gesungen,
Mendelssohn-Bartholdy
– auch gut gelungen,
Solisten,
Orchester, Projekt- und Remigius-Chor
hob
die Presse im Anschluss lobend hervor.
Der
Chor gestaltete wie üblich das Osterfest mit,
am
Samstag zur Auferstehungsmesse waren alle fit,
und
am Montag in St. Michael zum Abschluss der Feste
gaben
auch alle wieder das Beste.
Es
folgte Fronleichnam und im Anschluss daran
die
Primiz von Herrn Liesen, dem neuen Kaplan.
Wir
hatten schon alle den Urlaub im Sinn
denn
Ende Juli war Ferienbeginn, ----
als
wir eine Nachricht voll Trauer empfangen:
Herr
Klemmer war für immer von uns gegangen.
Wir
haben ihn auf seinem letzten Weg begleitet
und
ihm in unseren Herzen einen Platz bereitet.
Nach
dem verregneten Sommer – Ende August
gings
wieder zur Probe, gestärkt und mit Lust.
Patrozinien
in Michael und Remigius standen an
und
Dekanatssingen in Leverkusen lt. Jahres-Plan.
„Beeindruckende
Kulisse, opulenter Gesang.
ein
erhebener Anblick, wunderbarer Klang“..
so
habe ich es in der Presse gelesen –
und
dann ist es sicher auch so gewesen!
Am
15.Oktober – morgens um acht -
haben
wir uns per Bus auf den Weg germacht.
In
Maastricht, in Holland – die Fahrt war nicht weit,
standen
die Standtführer schon bereit.
Die
Altstadt ist wirklich wunderschön
und
wir haben eine ganze Menge geseh’n.
Im
Grand Café D’n Ingel haben wir fürstlich getafelt
und
dabei laut und vernehmlich „geschwafelt“.
Im
Anschluss daran gab’s die Möglichkeiten:
Bootsfahrt
auf der Maas, weiter durch die Altstadt schreiten,
oder
man hat allen Mut zusammengenommen
und
ist – mit Führer und Lampe – durch die Grotte geklommen.
Fest
steht, als der Bus Richtung Opladen fuhr
waren
alle begeistert von dieser Tour.
Das
Wetter war super, die Stadt hatte Flair.
Wir
waren beeindruckt. Was wollten wir mehr.
Und
dem Ehepaar Nau, die sich das ausgedacht
und
sich so viel Arbeit und Mühe gemacht,
wollen
wir jetzt noch einmal DANKESCHÖN sagen
und
sie gleich nach dem nächsten Ausflugsziel fragen.
Der
Nikolaus kam diesmal etwas zu früh –
am
1. Dezember – das tat er noch nie.
Der
Grund waren zwei Damen, die schon lange singen
und
denen wollte der Nikolaus die Ehrungen
bringen.
Seit
fünfzig Jahren schon trifft sie jeden Ton:
Karola
Calaminus singt Sopran, auch den ganz hohen!
und
Gertrud Leopold hilft Ihr nun seit 40 Jahren
diese
große Verantwortung mitzutragen.
Wenn
dann die Adventszeit steht ins Haus
suchen
wir die schönsten Lieder heraus,
gehen
im Krankenhaus von Station zu Station,
singen
mit Freude – in leiserem Ton
und
hoffen, wir können dort Freude verbreiten
in
für manchen Kranken sehr schweren Zeiten.
Eine
neue Messe für Weihnachten musste her.
„Die
Pastoralmesse von Ryba ist überhaupt nicht schwer.
Die
könnt Ihr doch fast vom Blatt absingen,
Ihr
werdet sehen, Ihr werdet’s mit Leichtigkeit bringen.“
Das
war die Ansage Andrea Filippini’s
doch
leider sind wir alle keine Genies.
Die
Noten klangen uns melodisch in den
Ohren.
Doch
Andrea hatte sich darauf eingeschworen...
„Jeder
Ton hat zu sitzen, in Rhythmus und Klang
in
Farbe, Nuancierung, ob kurz oder lang.
Das müssst Ihr doch schaffen, die Messe ist leicht.“
So
ganz hat sein Ziel er wohl nicht erreicht?!
Den
Gläubigen hat es zum Glück gefallen.
Wir
ließen unsere Stimmen zwei mal erschallen,
in
Remigius und in St. Michael.
So
verging das Weihnachtsfest – viel zu schnell.
Als
letzte Station auf dem Jahresplan
schloss
sich die Messe im Altenheim an.
Das
Jahr ist vorbei – der Chor ist noch da.
Wir
retten uns rüber ins nächste Jahr .
Vielleicht
werden wir ja noch ein Wunder erleben -
und
bekommen Nachwuchs: junge Stimmen eben.
Bekanntlich
stirbt ja die Hoffnung zuletzt.
Nun
schaut wieder fröhlich – ich schließe jetzt.
Angela
Wied - Schriftführerin
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